Atsiliepimai
Aprašymas
Mit Linda Christanell präsentiert das Künstlerhaus eine der Pionierinnen der feministischen Avantgarde. Die Personale ist ihre bisher größte Ausstellung. Mitte der 1960er-Jahre schuf Christanell Zeichnungen und Malereien, die sich mit Informel, Pop Art, Formzerlegung und zeichenhafter Abstraktion auseinandersetzten. Bereits in dieser frühen Phase gehörte sie in Österreich zur Avantgarde. Ende des Jahrzehnts experimentierte sie mit Plexiglas, Textilien und Schaumstoff, die sie teils in Verbindung mit dem eigenen Körper einsetzte. Von 1976 bis 1978 arbeitete sie mit Renate Bertlmann als BC-Kollektiv, mit Karin Mack und Margot Pilz schuf sie die monumentale Fotoserie Wir über uns (1978-1981). Fotografie und Film rückten zunehmend ins Zentrum ihres Werks. Dabei lotete sie die Grenzen der Repräsentation aus und stellte Fragen nach Körper, Blick, Identität und Sichtbarkeit. Die Retrospektive Linda Christanell. Die Gaben der Göttin beleuchtet erstmals ihr gesamtes Frühwerk bis zu den Filmen und zeigt weitgehend unbekanntes, in Kooperation mit dem Österreichischen Filmmuseum restauriertes Filmmaterial. Im Dialog mit Werken von Wegbegleiterinnen und Künstlerinnen jüngerer Generationen wird die anhaltende Aktualität ihres Werks sichtbar.
Mit Linda Christanell präsentiert das Künstlerhaus eine der Pionierinnen der feministischen Avantgarde. Die Personale ist ihre bisher größte Ausstellung. Mitte der 1960er-Jahre schuf Christanell Zeichnungen und Malereien, die sich mit Informel, Pop Art, Formzerlegung und zeichenhafter Abstraktion auseinandersetzten. Bereits in dieser frühen Phase gehörte sie in Österreich zur Avantgarde. Ende des Jahrzehnts experimentierte sie mit Plexiglas, Textilien und Schaumstoff, die sie teils in Verbindung mit dem eigenen Körper einsetzte. Von 1976 bis 1978 arbeitete sie mit Renate Bertlmann als BC-Kollektiv, mit Karin Mack und Margot Pilz schuf sie die monumentale Fotoserie Wir über uns (1978-1981). Fotografie und Film rückten zunehmend ins Zentrum ihres Werks. Dabei lotete sie die Grenzen der Repräsentation aus und stellte Fragen nach Körper, Blick, Identität und Sichtbarkeit. Die Retrospektive Linda Christanell. Die Gaben der Göttin beleuchtet erstmals ihr gesamtes Frühwerk bis zu den Filmen und zeigt weitgehend unbekanntes, in Kooperation mit dem Österreichischen Filmmuseum restauriertes Filmmaterial. Im Dialog mit Werken von Wegbegleiterinnen und Künstlerinnen jüngerer Generationen wird die anhaltende Aktualität ihres Werks sichtbar.
Atsiliepimai